Wie kann man Faulheit besiegen ?

Faulheit besiegen - Mit diesen Tipps ist das machbar

Wie kann man Faulheit besiegen ? Viele möchten dieses Problem lösen. Aber in hektischen Zeiten ist ein gelegentlicher Faulenzertag nicht nur in Ordnung, sondern auch dringend notwendig. Wenn du aber feststellst dass du dir öfters einen faulen Tag gönnst und Schwierigkeiten hast Dinge zu erledigen, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass etwas nicht stimmt.

 

Keine Motivation im Job, eine überwältigende To-Do-List oder sogar eine nicht diagnostizierte Krankheit, sind nur einige Dinge, welche dir im Wege stehen können. Wenn du dieses Problem angehen möchtest, dann ist dieser Artikel mit meinen zusammengestellten Tipps genau richtig für dich.

Warum ich diesen Artikel schreibe ? Weil ich selber machmal Probleme habe, dass ich einfach keine Motivation bekomme etwas zu tun. Mein Ziel ist es nämlich bis 2025 von meinem Online Business zu leben und in diesem Bereich gibt es oft Momente, an denen ich keine Lust habe weiter zu machen. Trotzdem verdiene ich bereits gutes Geld über das Internet. Also wenn du lernen möchtest wie man ein eigenes Business aufbaut, kannst du dich kostenlos in meinem Newsletter eintragen.

Teil 1: Faulheit besiegen

1.1. Setze dir realistische Ziele gegen deine Faulheit

Sich unrealistische Ziele zu setzen und sich viel vorzunehmen, kann zu Faulheit führen. Obwohl es sich nicht nur um eine tatsächliche klinische Diagnose handelt, werden die Symptome von Burnout von medizinischen Fachleuten erkannt. Burnout kann Erschöpfung, Motivationsverlust und eine regelrechte Sehnsucht nach Flucht erzeugen.

 

Das ist eine ernste Sache und wenn du denkst, dass du auf dem besten Weg bist darauf zu hinzusteuern, dann finde die Ursachen dafür. Vermeide es dich dadurch zu stressen, denn das bringt dich leider nicht weiter. Setze dir kleinere realistische Etappenziele, damit du nicht schon vom ersten Schritt überwältigt bist. Nicht alles muss an einem Tag erledigt werden. und manche Dinge müssen nicht sofort erledigt werden.

1.2. Faulheit kann von Perfektionismus kommen

Perfektionismus ist auf dem Vormarsch und tritt immer häufiger auf. Eine Studie aus dem Jahr 2017 die College Studenten zwischen 1989 und 2016 untersuchte, stellte einen rasanten Anstieg des Perfektionismus im Laufe der Jahre fest. Die Forscher fanden heraus, dass junge Menschen heute mit einem wettbewerbsintensiveren Umfeld unrealistischen Erwartungen und machmal auch mit kontrollierenden Eltern konfrontiert sind als Generationen zuvor.

 

Dieser gesteigerte Perfektionismus führt dazu, dass Menschen übermäßig kritisch mit sich selbst und anderen sind. Es hat auch zu einer Zunahme von Depressionen und Angstzuständen geführt. Wenn du es nicht schaffst, auch mal mit einem suboptimalen Ergebnis zufrieden zu sein, dann bist du höchstwahrscheinlich ein Perfektionist. Das mag zwar zunächst ganz toll klingen, soll aber dann offenbar alles was du tust perfekt sein. Aber zu welchem Preis ? Versuche ganz bewusst deine Erledigungen mal bei 80 – 90 Prozent stehen zu lassen. Du wirst sehen, davon geht die Welt nicht unter.

1.3. Lobe dich selber mit Worten

Die Selbstgespräche können all deine Bemühungen kaputt machen. Du liebst es, zu sagen dass du faul bist, kann negative Auswirkungen auf deine Produktivität haben. Diese innere Stimme kannst du aber stoppen, indem du positive Selbstgespräche übst. Anstatt zu sagen: „Ich kann es auf gar keinen Fall schaffen“, probiere doch mal den Satz, „Ich werde alles geben um es zu schaffen“. Was und wie wir denken beeinflusst unsere Entscheidungen.

 

Wenn man sich etwas lange genug einredet wird es irgendwann zur Realität. Ich benutze auch gerne den Spurch „Fake it, till you make it“. Das funktioniert im Schlechten aber eben auch im Guten. Sag dir, dass du die Dinge schaffen wirst, dass du gute Arbeit leistest kannst. Sei ehrlich zu dir selbst und glaub an dich.

1.4. Erstelle dir einen einfachen Plan

Wie auch bei der To-Do-Liste, ist es wichtig realistisch zu bleiben. Schreib dir auf was du brauchst um dein Ziel zu erreichen. Rechne damit, dass es Rückschläge geben wird und du manchmal Geduld brauchst. Somit lässt du den Druck aus dem Ganzen, aber auch etwas woran du dich orientieren kannst. Schreib dir deine kleinen Ziele in ein Notitzheft, so hast immer einen Plan auf den du schauen kannst und deine erreichten Ziele abhaken kannst.

1.5. Vertraue dir und deinen Stärken

Nimm dir einen Moment Zeit, dir deine Stärken ins Gedächtnis zu rufen.

 

  • Was kannst du besonders gut ?
  • Was macht dir Spaß ?
  • Was hat dir schon oft weitergeholfen ?

 

Diese positiven Attribute solltest du bei jeder Planung einbringen. Das bringt dich nicht nur deinem Ziel näher, sondern stärkt auch dein Selbstbewusstsein.

Teil 2: Meine persönlichen Erfahrungen um Faulheit zu besiegen

2.1. Motivation am Morgen

Bei jedem Menschen gibt es Momente wo man Faul ist und keine Lust hat irgendetwas zu machen. Vor allem wenn es wichtige Aufgaben sind, die kein Spaß machen. Ich persönlich schreibe mir immer die Dinge in ein Notitzheft auf, die ich zu erledigen habe. So muss ich nicht alles im Kopf behalten. Außerdem kann ich die Aufgaben dann abhaken und das ist ein erleichterndes Gefühl, wie eine Last von den Schultern. Ich merke oft, dass Motivation um aktiv zu sein nicht von alleine kommt.

Mir fällt es am einfachsten meine Aufgaben nach dem Schlaf zu erledigen, dass ist die Phase wo ich die meiste Motivation habe und nicht Faul bin. Wichtig ist es aber gleich die wichtigen Aufgaben zu erledigen. Ich habe früher nach dem aufstehen erst halbe Stunde auf Youtube und Instagram geschaut. Mittlerweile benutze ich kein Smartphone am Morgen, das raubt Energie und Zeit. Das ist meine Empfehlung an dich, wenn du deine Faulheit besiegen möchtest.

2.2. Faulheit überwinden ohne viel nachzudenken

Ich hab immer Gedacht Motivation zum Handeln kommt von alleine, aber oft ist es nicht so. Das Problem ist unser Denken, welches uns nicht zum handeln bringt. Wir machen uns Sorgen und Zweifel. Ein komisches Gefühl von Angst, dass es zu schwer sein könnte die Aufgaben zu erledigen. Manchmal sollten wir lernen zu handeln, ohne viel nachzudenken, dann kommt die Motivation von alleine. Motivation kommt erst nach der Handlung, nicht vor der Handlung. Außerdem spielt ausreichend Schlaf und Ernährung eine wichtige Rolle, welche unsere Aktivität beeinflusst.

Teil 3: Prokrastination vermeiden

Gerade in Zeiten von Homeoffice ist es sehr wichtig effektiv zu arbeiten und Prokrastination zu vermeiden. Es ist absolut nachvollziehbar, dass es nicht so einfach ist alleine und selbständig wichtige Aufgaben zu erledigen. Ich kenne es von mir selbst, wenn ich zu Hause anfange irgendetwas zu tun, dass ich viel leichter abgelenkt werde. Meistens durch Gedanken, die mich dann zu anderen Dingen führen.

 

Da manche Leute im Homeffice arbeiten oder Homeschooling machen, muss eine gewisse Disziplin herrschen. Ich denke in der Schule ist es einfacher sich zu konzentrieren, weil man von den Lehrern unter Beobachtung ist und kein Handy benutzen darf. Mit den Tipps die ich hier geben werde, kann man es schaffen, auch zu Hause effizient und diszipliniert zu arbeiten.

3.1. Wodurch entsteht Prokrastination ?

Prokrastination entsteht durch Dinge die uns oft ablenken. Heutzutage denke ich, dass es bei vielen ihre Smartphones und Social Media ist. Prokrastination besteht aus inneren und äußeren Auslösern. Wenn man sich bewusst macht, welche Auslöser einen ablenken, kann man diese auch bewusst verhindern.

Innere Auslöser könntent zum Beispiel Gedanken vom heutigem Tag sein. Oft sind es aber auch Emotionen die uns beeinflussen etwas anderes zu tun. Wenn wir zum Beispiel einen kleinen Streit mit einem Freund oder Freundin hatten, machen wir uns Sorgen. Wenn uns irgendetwas schwer fällt, erstetzen wir diesen Schmerz mit Essen, Smartphone oder Fernsehen. Dann gibt es noch äußere Auslöser. Das wäre zum Beispiel, wenn das Smartphone klingelt, wegen einem Anruf oder einer Nachricht. Finde die Auslöser die dich davon ablenken wichtige Dinge zu tun und überlege dir was du dagegen tun kannst. Du kannst zum Beispiel das Smartphone ausschalten.

3.2. Ein starkes Warum haben

Beantworte dir warum du deine Aufgaben unbedingt erledigt haben musst. Finde ein starkes Warum, damit du „das Wie“ überwinden kannst. Wenn du keine starke Begründung hast, dann wird es dir einfacher fallen es liegen zu lassen. Du kannst dir das in einem Notizheft aufschreiben, damit du nicht vergisst warum du das machst. Du hast vielleicht nur diese eine Gelegenheit diese Aufgaben zu erledigen oder einen begrenzten Zeitraum. Außerdem musst du diese Aufgaben früher oder später sowieso machen, also warum nicht einmal durchziehen. Für Dinge wie Social Media und Chatten mit den Freunden hat man immer die Möglichkeit.

3.3. Wie kann man Prokrastination vermeiden ?

Ich glaube dass der Anfang immer der Schwierigste ist. Du hast eine Aufgbe zu erledigen und frägst dich: „Wie soll ich das machen und wie soll ich das schaffen ?“. Die größte Herausforderung ist es aus der Prokrastination in den Arbeitsmodus zu kommen. Ein guter Tipp dabei ist, sich 30 Minuten Zeit zu geben und einfach mal loszulegen. Mit den Gedanken anzufangen, dass man nichts Falsch machen kann ist eine gute Taktik.

 

Wenn du in den 30 Minuten nicht viel schaffst, ist es auch nicht schlimm. Einfach mit dem Mindset reingehen, dass es nicht schlimm ist, wenn man nichts schafft. Hautpsache man nimmt sich dafür die Zeit und den Fokus. Irgendwann kommt man automatisch in den Flow Modus, den man nicht unterbrechen solltes. Im Flow Modus bist du in deinem sogenannten Arbeitsmodus, bei dem du nicht aufhören kannst. Dir kommen die ganze Zeit Ideen, wie du weitermachen kannst. Wenn dir plötzlich keine Ideen mehr einfallen, kannst du überarbeiten, was du bereits geschafft hast.

 

Tipp: Mir hilft es in den Arbeitsmodus zu kommen, wenn ich mit einfachen Sachen anfange zum Beispie Lesen.

3.4. Die Pomodoro Technik anwenden

Eine andere Methode ist die Pomodoro Technik. Das heißt, du nimmst dir eine bestimmte Zeit zum Beispiel 30 Minuten. Erst nach diesen 30 Minuten darfst du eine Pause machen, zum Beispiel 10 Minuten. Nach diesen 10 Minuten Pause geht es dann weiter. Und immer in diesem Wechsel zwischen Pause und Arbeit. Du kannst eine Uhr vor dir stellen und die Zeit stoppen. Es geht darum ein bisschen Zeitdruck zu machen, damit du voran kommt. Um herauszufinden ob es klappt kannst du es ja mal probieren.

Teil 4: Dopaminfasten praktizieren

4.1. Was bedeutet Dopaminfasten ?

Beim Dopaminfasten geht es darum eine Zeitlang auf alles zu verzichten was uns vergnügen bereitet und dadurch Dopamin in unserem Gehirn auslöst. Vor allem in der heutigen Zeit wo wir viel am Handy verbringen, ist das Handy eine Dopaminmaschine.

 

Jeder kleine Reiz auf Instagram, Youtube, Whatsapp und anderen Plattformen, gibt uns einen Kick. In unserem Gehirn wird Dopamin ausgeschüttet. Dopamin ist ein Botenstoff welches uns Glücksgefühle bereitet. Das Problem an der Sache ist, dass Dopamin welches durch das Smartphone erzeugt wird nicht gut für uns ist.

 

Dieses Dopamin entsteht ohne das wir wirklich große Leistungen bringen und dadurch werden Menschen unglücklicher. Es entstehen Folgen wie Antriebslosigkeit und keine Motivation irgendetwas zu tun. Wir bekommen soviel Dopamin durch das Smartphone, dass nichts anderes dieses Dopaminlevel toppen kann. Deswegen werden wir fauler, andere wichtige Dinge zu tun.

Beim Dopaminfasten geht es darum, 24 Stunden oder sogar ein paar Tage einfach nichts zu tun. Man darf nur Essen, Trinken, Schlafen, Schreiben und meditieren. Manche verzichten auch 24 Stunden auf Essen. Ob und wie du das machst liegt nicht in meiner Verantwortung.

 

Das soll dazu führen, dass man danach wieder klarer und reiner im Kopf ist. Man hat nicht mehr die ganzen Bilder von Medien und Fernsehen im Kopf und es entsteht kein Dopamin mehr im Gehirn. Das hohe Dopaminlevel kommt wieder runter. Das heißt wir bekommen wieder Motivation Dinge zu tun, auf die wir davor keine Motivation hatten.

4.2. Meine Erfahrung beim Dopaminfasten

Wie war meine Erfahrung mit Dopaminfasten ? Ich muss sagen, es war deutlich schwieriger, als ich gedacht habe und ich habe mich sehr oft dabei erwischt, wie ich automatisch irgendwas gemacht habe was ich gar nicht machen wollte. Vor allem das benutzen des Smartphones. Gerade wenn man sein Smartphone für bestimmte Sachen benutzt, wie zum Beispiel für WhatsApp und so weiter, habe ich mich erwischt wie ich unglaublich schnell mal auf YouTube gegangen bin.

 

Auch wenn ich mal am Pc saß und irgendwie gearbeitet habe, ist es ganz schnell passiert, dass ich auf YouTube gegangen bin. Ich hab einfach in die Zeile YouTube eingegeben habe und mir die Youtube Trends angeschaut. Erst danach ist mir aufgefallen, dass ich es eigentlich gar nicht machen wollte. In dem Moment ist mir klar geworden, wie unbewusst wir kleine Entscheidungen treffen können.

4.3. Wie man sich nicht ablenken lässt

Wenn ich auf Youtube gehe und mir die Videos anschaue, gehe ich in den Videos verloren. Am Ende des Videos werden weitere Videos empfohlen und man schaut immer weiter. So geht die eigene Zeit verloren und man vergisst was man eigentlich tun wollte. Das lief bei mir viele Jahre so ab, bis ich aufgehört habe mein Smartphone zu benutzen, indem ich es einfach ausschalte.

 

Auf meinem Pc habe ich mir den Youtube Feed Blocker installiert, bei dem alle Video Empfehlungen verschwinden. So muss man eine bewusste Entscheidung treffen was man sich auf Youtube anschauen möchte. Das Problem ist nämlich das uns Dinge empfohlen werden. Unsere bewussten Entscheidungen schalten sich ab und wir treffen unbewusste Entscheidungen. Das ist wie eine Gehirnkontrolle, welche die Social Media Plattformen erreichen wollen. Sie möchten dass wir viel Zeit auf den Plattformen verbringen.

Ich habe gemerkt wie einfach ich diesen Automatismus bekomme. Beim Smartphone war es ähnlich. Ungaublich schnell habe ich mal ab und zu auf Instagram geschaut, ohne das ich es aktiv wollte. Das war wirklich eine Gewohnheit und das hat mich schon erschrocken. Ich war überrascht, dass ich schon so eine starke Gewohnheit entwickelt hatte.

 

Bei der Challgenge habe ich mich schnell ablenken lassen. Zum Beispiel als ich mir genau eine Stunde lang Zeit gab, Playstation zu spielen. Nach einer Stunde schaltete ich nicht bewusst ab, sondern schaute weitere Dinge wie Netflix. Es war deutlich schwieriger als ich gedacht hatte, aber ich habe auch die positiven Effekte festgestellt, die danach kamen.

4.3. Wirkung nachdem Dopaminfasten

Es war wirklich so, dass ich deutlich mehr Fokus und Konzentration bekam. Ich war plötzlich viel produktiver und habe mehr Dinge gemacht. Ich habe aber auch viel mehr Ruhephasen am Tag gehabt, wo ich mich einfach mal nicht mit irgendwas beschäftigt habe. Beim Dopaminfasten habe ich mich einfach mal hingesetzt und habe vielleicht im Bett oder auf der Couch ein paar Minuten in die Luft geschaut. Solche Phasen habe ich sonst normalerweise weniger. Das war aber sehr angenehm und sehr schön und ich habe mir vorgenommen öfters sowas zu machen. 

4.4. Was ich beim Dopaminfasten gelernt habe

In den Youtube Videos verloren gehen ist jetzt eine Sache, die ich so gut wie möglich vermeiden möchte. Ich habe mich bewusster dafür entschieden etwas aktiv dagegen zu tun. Wie viel Zeit ich mit solchen Dingen automatisch verschwende, ist über längere Zeit extrem viel. Außerdem fühle ich mich dabei im nachhinein nicht besser, sondern eher schlechter. Im nachhinein denke ich immer ich hätte meine Zeit besser nutzen können.

 

YouTube Videos gucken und Informationen sammeln ist schon eine Sache, die ich gerne mache. Aber es besteht die Gefahr, dass ich viel Zeit verbrauche. Deswegen benutze ich das Internet hauptsächlich nur am Pc und nicht mehr auf dem Smartphone. Und wie bereits geschrieben habe ich mir die App Block the Youtube Feed runtergeladen, für weniger Ablenkung.

 

Instagram halte ich eher für Zeitverschwendung, weil man von solchen Plattformen abhängig wird. Ich fühle mich eher schlechter danach, weil ich in der Zeit einfach nicht produktiv gewesen bin. Deshalb verzichte ich darauf indem ich mein Handy ausschalte. Bei Instagram hatte ich vorher das Problem, dass ich es am Pc benutzt habe. Seitdem ich mich augeloggt habe funktioniert es ganz gut. Wenn das nicht klappt kann man sein Account einfach deaktivieren.

 

Das schöne an dem Dopaminfasten ist, dass man die schönen Dinge plötzlich viel mehr wahrnimmt. Beispielsweise wenn man wieder Musik hört und feststellt, dass es sich richtig schön anhört. Oder wenn man in die Natur raus geht und die Details eines Waldes wahrnimmt. Wie unterschiedlich die Bäume und die Pflanzen sind.

Teil 5: Eiserne Disziplin bekommen

Klare Fakten, welche dir helfen an deiner Disziplin zu wachsen. Tatsächlich gibt es zu diesem Thema ganze Wissenschaftszweige und Forschungsinstitute die sich damit beschäftigen. Einer der ersten Wissenschaftler in diesem Bereich ist Professor Roy Baumeister. Woher Überforderung kommt und wieso du sie als solche überhaupt empfindest, bringt er in einer sehr einfachen Form runter.

5.1. Disziplin kann man antrainieren

Professor Baumeister Formel beruht alleine auf der Willenskraft. Das ist die Ausgangsbasis mit der du in den Tag startest. Disziplin ist nicht etwas, was angeboren werden kann. Der Mensch kann diese Fähigkeit selbst erlernen bzw. trainieren. Die Disziplin hängt von der Willenskraft und der Motivation ab.

Erst wenn verschiedene Störfaktoren dazu kommen, minimiert sich deine Willenskraft. Wenn diese Störfaktoren deutlich größer sind und deine Willenskraft überwiegen, kommst du in einen negativen Bereich. Du bist plötzlich überfordert. Dann fühlen sich sogar Kleinigkeiten, wie das Zimmer aufzuräumen oder mal etwas gesundes zu kochen als unglaublich anstrengend an.

5.2. Was macht unsere Disziplin kaputt ?

Lass uns die Störfaktoren anschauen, die man sehr leicht umgehen kann, wenn man sie erstmal kennt. Betrachten wir, wie wir unsere Willenskraft trainieren können, um sie größer zu machen. Laut Professor Baumeister und seinen Untersuchungen, ist eines der Störfaktoren bei uns Menschen, dass widerstehen von Versuchungen. Vor noch wenigen Jahren war hier auf Platz eins ganz klar dass widerstehen von Essen.

Mittlerweile wurde Essen von unserem Smartphone übertroffen. Schlimmer als jedes widerstehen von Fast Food und Schokolade frisst es unsere Willenskraft, indem es uns permanent ablenkt und uns die Versuchung bringt, nach wenigen Sekunden wieder unbedingt darauf schauen zu müssen. Generell verschwenden wir aber auch hier eine Menge Willenskraft, um den verschiedensten Ablenkung zu widerstehen. Verschwenden dann zum anderen mal wieder eine große Portion Willenskraft um an einer unserer ursprünglichen Aufgaben weiterzuarbeiten.

Das können auch Arbeitskollegen sein, die ständig ins Büro kommen für eine Tasse Kaffee oder beim Lernen deine kleineren Geschwister, die gerne eben dazwischenfunken. Und da man ja eh schon nicht wirklich Lust hat auf das Lernen oder Arbeiten, gibt man der Versuchung nach und lässt sich doch irgendwo sogar sehr gerne ablenken.

5.3. Dem Smartphone aus dem Weg gehen

Schaue daher, dass du schon vorab so viele Ablenkungen wie es nur geht aus dem Weg geräumt bekommst. Auch mein Wille ist manchmal nicht stark genug dem Smartphone zu widerstehen. Deshalb ist mein Smartphone vor der Arbeitsphase bereits ausgeschaltet. Ich lege mein Smartphone meistens extra aus der Sichtweite, damit ich nicht auf den Gedanken komme es zu benutzen, wenn ich es sehe. Mache das auch einfach einige Male, es wird dir dadurch bewusster, wie viel mehr Zeit du auf einmal bekommst. Weitere große Störfaktoren sind übrigens auch ein schlechter Schlaf und auch wenn wir zu wenig davon bekommen.

5.4. Persönliche Glaubenssätze ändern

Ebenso zählen aber auch tiefsitzende Glaubenssätze die uns stressen, zum Beispiel:

  • Mache keine Fehler
  • habe in dem was du tust immer hohe Ansprüche an dich
  • Bitte nicht um Hilfe
  • Probleme sind schlimm
  • Meide Risiken
  • Sei beliebt und suche Anerkennung
  • Mache dich für Misserfolge verantwortlich

Die häufigsten Glaubenssätze sind dabei solche, die einen Stress Muster in sich haben. Solche Glaubenssätze solltest du dir aufschreiben und mit positiven Glaubenssätzen ändern.

5.5. Niedriger Blutzuckerspiegel

Es gibt natürlich noch weitere Störfaktoren wie beispielsweise der Blutzuckerspiegel. Das heißt, wenn du über längere Zeit nichts gegessen hast. Auch ein sehr starker schwankender Blutzuckerspiegel ist eher schlecht und kostet dich vor allem Energie. Das merkst Du vor allem nach besonders schweren Gerichten wie Fast Food. Du fühlst dich bereits nach einer kurzen Zeit eher träge und müde nach dem Essen.

 

Wir sehen also an der einfachen Formel hier, dass wir bei einem Gefühl der Überforderung aufhören sollten uns zu quälen. Meistens hängt alles miteinander zusammen. Wenn du eine Lösung gefunden hast löst sich plötzlich alles. Wenn du genug geschlafen hast, gesund und genug gegessen hast und dein Handy aus ist, können diese 3 Dinge bereits viel bewirken und du wirst wieder Power bekommen.

Teil 6: Aufschieberitis Ursachen

Ursachen für Aufschieberitis. Prokrastination kommt aus dem Latein und heißt nichts anderes als „morgiger Tag“ oder „morgen“. Zehn Ideen warum Menschen Dinge vor sich herschieben. Der erste Ursache ist ein Gedanke.

6.1. Falsches Vorbild

Die erste Ursache ist es sich ein falsches Vorbild zu nehmen. Wenn ich nur so gut wäre wie mein Vorbild dann würde ich das machen. Leider bin ich ein Anfänger und ich kann es nicht. So ein Gedanke wird dich demotivieren.

6.2. Mangelhaftes Selbstvertrauen

Mangelhafte Selbstvertrauen ist die zweite Ursache. Das schaffe ich sowieso nicht, ich bin eine Flasche und ich werde nie was hinkriegen. Mit diesem Gedanken kommst du natürlich auch nicht wirklich ins tun. Fehlende Belohnung selbstanerkennung ist auch einer der Grund wenn man sich das Leben schwer macht.Mit dem Gedanken zu kommen: „Das schafft sowieso jeder“.

6.3. Ausreden erfinden

Die dritte Ursache, wenn man so tut als müsste man andere Dinge erledigen. Dabei schiebst du eine andere wichtige Aufgabe weg. Mit dem Gedanken: „erstmal muss ich die Wohnung aufräumen, dann muss ich joggen gehen und dann muss ich mich erst vom Joggen erholen usw. Erst dann kann ich die eine Sache erledigen.

6.4. Angst zu versagen

Die vierte Ursache ist Angst zu versagen. Ich darf nicht versagen, ich darf keinen Fehler machen. Die Angst vor Misserfolg ist natürlich ein wunderbarer Punkt, um Dinge endlos vor sich herzuschieben. Genauso die Angst vor Kritik. Wenn man sich sorgen macht was wohl die anderen denken. Was wenn man abgelehnt wird von den Leuten, beispielsweise bei unangenehmen Gesprächsthemen. So kann man mit dieser Angst vor Kritik natürlich seinen Mund verschließen und nie was sagen.

6.5. Keine Lust auf Herausforderungen

Die Angst vor der Unbequemlichkeit die Angst vor der Anstrengung ist der fünfte Punkt. „Es ist so anstrengend“. „Das halte ich nicht aus. „Das ist viel zu schwierig“. Wenn man darüber meckert, dass Joggen so anstrengend ist und dass doch die Lust fehlt. Ausreden erfinden damit man etwas nicht machen muss.

6.5. Das Verdrängen von Ärger

Die sechste Ursache. Das Verdrängen vor Ärger, obwohl man weiß das diese Sache später irgendwann auffliegt. Wenn wir manchmal etwas hinauszögern oder nicht erledigen, um jemanden zu schaden. Wenn man heimlich Rachegedanken hat und dem Chef etwas heimzahlen möchte, dann erledigt man die wichtigen Aufgaben nicht. Es wird gezögert, so lange bis der Chef es mitbekommt. Das Problem daran ist, dass man selber darunter leidet bzw. sogar die Konsequenzen bitterlich ertragen muss.